Chefredaktion
| Zum 1. Januar 2010 gab es einen Wechsel an der Spitze von XENON - Nana und Toni sind die neuen Chefredakteure! |
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| Nana Nkrumah Als echte Berlinerin bin ich aufgewachsen im schönen Wedding. Fatalerweise fiel in meine Schulzeit die Blütezeit des Nachmittag-Talks und zwischen Jugendzeitschriften lesen und TV gucken war mir schon früh klar geworden: so was will ich auch machen, nur irgendwie anders und vor allem viiiel besser! So träumte ich von meiner eigenen Talkshow oder einem Job als Redakteurin eines Jugendmagazins. Die Interessenlage hat sich mit dem Alter immer mal verändert – aber: die grobe Richtung „Journalismus“ stimmte. Nach dem Abi bin ich deshalb gleich zum Zeitungspraktikum, um ein bisschen Redaktionsluft zu schnuppern. Dann begann ich mein Studium der Germanistik und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Nach einigen Ausflügen in die Bereiche PR, Veranstaltungsorganisation und Studentenberatung wollte ich zurück zu meinem eigentlichen beruflichen Traum. Das hieß für mich: ab zu XENON, selber Fernsehen machen. Ein Jahr und viele spannende Beiträge später dann der nächste Halt: Chefredaktion! Seit Januar 2010 bin ich nun Chefredakteurin bei XENON. Hier fühl ich mich wohl und hier möchte ich mich voll einbringen – na dann auf gute Zusammenarbeit! |
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| Toni Kempmann Zum Fernsehen kam ich stets wie der Quartalssäufer zum Korn. Nach Zeiten wochenlanger, ja manchmal monatelanger Abstinenz rieb ich mir so manchen Sonntag abend die Augen und fühlte mich nach einem Wochenende Dauerkonsums irgendwie mies, als hätte ich einen zivilisatorischen Rückschritt gemacht. Als Zonenrandkind abgehärtet durch NDR und DDR-Fernsehen habe ich mir zwar eine hohe Toleranz gegenüber Mittelmaß im Äther stets bewahrt; trotzdem reifte an langen Nachmittagen im Schein der Röhre das Verlangen, Fernsehen anders und besser zu machen: ein Rausch ohne den Kater danach. Dann schien XENON in mein Leben. Seit 2009, erst als freier Redakteur und nun als Teil der Chefredaktion, der Versuch, dem Fernsehen nahe zu kommen, das ich selbst immer vermisst habe – schneller als arte, sonorer als RTL II und ohne diesen kerner’sch-beckmann’schen Menschlichkeitsductus, den die Öffentlich-Rechtlichen als ihren staatlichen Auftrag missverstehen. Also, streng getreu dem altbewährten XENON-Motto: Anders Fernsehen! |
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