Grundlagen der Tonarbeit

By 8. Februar 2016 News

von Ulrike Gersten und Brian Ackermann

Am 2. Februar war Valentin Finke am MIZ Babelsberg zu Gast. Als weitere Vorbereitung auf die Berlinale hat er der XEN.ON TV Redaktion alles rund um Mikrofon und Tonangel erklärt.

Mit den technischen Details fing es an. Wir lernten den Unterschied zwischen einem Hand- und einem Studiomikrofon kennen. Außerdem ist es wichtiger als man denken könnte, ob sich in besagtem Mikrofon ein Magnet, ein Kondensator, eine Keule oder eine Niere verbirgt.

Hier die Abbildung der Niere eines sezierten Handmikrofons

Hier die Abbildung der Niere eines sezierten Handmikrofons

Anschließend ging es weiter mit praktischen Tipps zur Tonaufnahme in freier Wildbahn. Weder Funkstrecke noch Tonangel stellen für uns jetzt noch ein Problem dar. Auch wenn einige aus dem Team nach ausgiebigem Tonangeln ihre Oberarme erst langsam wieder spüren konnten.

Mit entsprechndem Equipment versorgt wurden wir schließlich auf die Straßen Brandenburgs losgelassen. Wie nah darf das Mikrofon am Gesicht hängen? Wie weit kann man eigentlich mit der Funkstrecke weglaufen? Und wie geht es dem Mikrofon-Puschel wenn man ihn zu lange draußen in der Kälte lässt? Wir haben all diese Fragen im Praxistest beantwortet. Und weil wir euch das nunmal nicht vorenthalten konnten, haben wir passenderweise den ersten XEN.ON TV Audiopodcast aufgenommen. Unsere Redakteurin mit der samtenen Stimme, Ulrike Gersten, führt euch durch den Workshoptag. Erlebt mit uns alle Tonschwankungen und Störgeräusche, die dazugehören!

Der Workshop Podcast: